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Umbau und Zubau Ars Electronica Center Linz
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Land: Österreich
Bauherr: Immobilien Linz & Co KEG, 4040 Linz, Hauptstr. 1-5
Baubeginn: 05.03.2007
Baudauer: 21 Monate
Bauende: Dezember 2008
Gesamtauftragssumme (netto): 10,1 Mio. EUR
Leitgedanke des Entwurfs
Der Leitgedanke des Entwurfs ist die Ausbildung eines skulpturalen Gebäudes, deren Struktur begehbar und somit erlebbar ist. Das Ars Electronica Center und die Erweiterung werden zu einer Einheit verknüpft und als Ganzes wahrgenommen. Die kristalline Form bildet in seiner Umgebung ein homogenes Ensemble und ein Landmark.
Städtebauliches Konzept
Das städtebauliche Konzept beruht auf dem Prinzip des Dialogs mit seiner Umgebung. Unter Berücksichtigung der städtebaulichen wichtigen Gegebenheiten, wie Erhaltung der freien Sicht auf die Donau sowie Bewahrung des historischen Ensembles, wird ein attraktives Ambiente erzeugt.
Gliederung und Erweiterung des Ars Electronica Centers:
1. Mehrgeschossiges Haupt- und Versorgungsgebäude, angrenzend an das bestehende AEC. Der neue Baukörper bildet mit dem bestehenden Ars Electronica Center eine Einheit. Durch die Ausbildung eines Glaskubus mittels doppelschaliger Fassade wird der Eindruck der Homogenität vermittelt.
2. Ausstellungsflächen unter dem Platz – Maindeck:
Unter dem Platz erstrecken sich Ausstellungsflächen, welche mittels Schiebewänden flexibel in kleinere bzw. größere Ausstellungsbereiche unterteilt werden können.
3. Future Lab mit Unterdeck:
Das Medienkunstlabor beinhaltet im Untergeschoss Labors und Werkstätten. Darüber befinden sich Büros und Aufenthaltsräume. Das Upperdeck stellt zusätzliche Freiflächen für Ausstellungen, Veranstaltungen, etc. zur Verfügung.
Fassadengestaltung - Projektionsflächen
Eine Konstruktion aus Stahl und Glas verbindet das bestehende Ars Electronica Center mit dem Haupt bzw. Versorgungsgebäude. Die teils transparenten und teils matt ausgeführten Glasflächen können vom Zwischenbereich aus hinterleuchtet werden. Der durch die doppelschalige Fassade gebildete Kubus kann optional als Projektionsfläche genutzt werden. Durch die Projektion auf die bespielbare Hülle entsteht abends eine transparente Lichtskulptur mit hohem Erkennungsmerkmal. Des weiteren kann die Fassade mit LED und LCD Schirmen bestückt werden, wodurch eine zusätzliche Informations- und Signalwirkung erzeugt wird.
Platzgestaltung
Der großzügige Veranstaltungsplatz als Kernstück der Anlage stellt Freiluftausstellungsflächen bereit. Als Kulisse dient einerseits die umgebende Donaulandschaft und die historische Bausubstanz, andererseits das neue Ars Electronica Center. Sitzstufen des Futurelabs stellen Sitzmöglichkeiten für Freilufttheater- und Kinoveranstaltungen bereit (es besteht die Option, die Sitzstufen zu überdachen). Der neutrale Platz kann zu bestimmten Anlässen auch für Kulturveranstaltungen und künstlerische Installationen verwendet werden oder einfach nur als Treffpunkt zum ungezwungenen Verweilen dienen.
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